Wir suchen ab sofort eine Geschäftsführerin oder Geschäftsführer.

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Im September wollen wir unsere Kampagne starten. Dafür muss immer mehr organisiert werden. Um die diversen Stränge unserer Unternehmung zu ordnen, zu koordinieren und voranzutreiben, brauchen wir eine dafür fähige Person. Und nach dem Erfolg des Crowdfundings geht es richtig los: Es gilt, die Geschäfte des Senders zu führen und eine Genossenschaft aufzubauen.

Wenn Du derzeit etwa 5-10 Stunden die Woche in den Sender stecken kannst, Organisationserfahrung hast und mit Geld umgehen kannst, bist Du der oder die Richtige. Du kannst arbeiten, wo Du möchtest. Es gibt regelmässige Treffen in Berlin, bei denen Du auch vor Ort anwesend sein solltest. Wir können Dir auch einen Arbeitsplatz in unserem Kreuzberger Büro zur Verfügung stellen.

Der Deal ist: Wie für uns alle ist die Arbeit bis zum Ende der Kampagne ein „Investment“ – sprich unbezahlt. Danach gibt es bei Erfolg ab November 2015 eine fair bezahlte Vollzeitstelle in Berlin.

Wir brauchen weder ein formales Bewerbungsschreiben, noch Lebenlauf und Zeugnisse. Sende uns einfach ein paar Zeilen zu diesen Fragen an die E-mailadresse team-at-dersender-org:

    Was kannst Du gut?

    Welche berufliche Erfahrung hast du?

    Warum möchtest Du beim Sender mitarbeiten?

26 thoughts on “Wir suchen ab sofort eine Geschäftsführerin oder Geschäftsführer.

  1. ” Der Deal ist: Wie für uns alle ist die Arbeit bis zum Ende der Kampagne ein „Investment“ – sprich unbezahlt. ”

    Also ein Praktikum, sozusagen…?
    Irgendwie finde ich euer bisheriges Geschäftsgebahren moralisch sehr fragwürdig. Ihr wollt ein Projekt hochziehen, aber keinen Cent selbst investieren. Das Geld für Inhalte soll vom Publikum gespendet werden, und die Person, die die Leute zur Zahlung motivieren soll, soll auch erstmal 20 – 40 Stunden im Monat umsonst arbeiten. Na ja…

    1. Danke für den Kommentar. Woher Du weisst, dass wir kein Geld investieren, ist mir schleierhaft. Neben diversen Sachkosten haben wir selber viele Stunden Arbeitszeit investiert. Es ist wie gesagt ein Angebot: Investiere Arbeitskraft und dafür bekommt Du ggf. einen Job. Wir machen das von Anfang an transparent. Was daran zweifelhaft ist, erschließt sich mir nicht. So funktioniert ungefähr jedes Start-up.

      1. 1) Startups, die so agieren, wie du beschreibst, beteiligen die Menschen i.d.R. am Unternehmen. Man kann sich das verschenkte Engagement also hintenraus versilbern lassen – und zwar nicht nur durch den irren Luxus, für seinen Job dann auch bezahlt zu werden.

        2) 5-10 Stunden die Woche? Ich weiß ja nicht, wie viele Unternehmungen ihr schon gegründet habt, aber das ist… sagen wir mal: ein bisschen sehr abgerundet. Ihr solltet ehrlich zu euch und denen, die ihr für euch gewinnen wollt, sein. Diese Stundenzahl wird nicht ansatzweise reichen.

        3) Ein Geschäftsführer HAFTET! Warum soll das jemand gratis für euch eingehen?

        4) Wie soll ich euch vertrauen, ein credibiles Projekt hochzuziehen, wenn ihr nicht mal solch grundstürzende Fakten wie 2 & 3 berücksichtigt? Und wenn ihr auf eine rationale Kritik derart angepisst reagiert? (Es ist ja nicht so, dass “Der Sender” schon ordentlich geliefert hätte, und sich das erlauben kann)

        5) Überhaupt: wieso soll ich euch vertrauen, den Sender hinzukriegen, wenn ihr nicht einmal bereit seid, Haftung und Unternehmensführung selbst zu übernehmen?

        6) Kurzum: Seid ihr mal auf die Idee gekommen, ERST zu liefern, und dann von den Leuten etwas zu wollen (Geld, Anerkennung, Mitarbeit etc.)? Es gibt genügend Leute, die (teilweise seit Jahren) coole Audio-Sachen im Netz machen, die erst liefern und DANN um Geld und Dankeschöns der Leute bitten. Diese komische Haltung “gebt ihr mal, dann legen wir los” ist – zumindest mir – zunehmend unsympathisch.

        Sorry, aber für mich haben die letzten Wochen irgendwie gezeigt, dass hinter den großen Worten zu wenig “Echtes” steht. Schade. Trotzdem alles Gute euch!

        1. Geschäftsführer von was? Die Genossenschaft gibt es IMHO erst, wenn es auch Geld gibt. Und dann gibt es den Rechtsbegriff der Geschäftsführung. Ich finde es gut, wenn man vorher auf Tuchfühlung gehen kann und ob das Engagement vom angehenden Geschäftsführer/Geschäftsführerin auch stimmt. Ob er/sie ins Team passt. Also die Menschen hinter „der Sender“ machen coole Audio-Sachen im Netz. Philip Banse und Co. Küchenradio. Expertise von Jana Wuttke (z.B. bekannt durch das Medienradio). Kurz die Leute im Hintergrund haben schon bewiesen, dass sie es können (meine Meinung!) und sind auch in Vorleistung gegangen. Was mir fehlt, ist eine Seite auf der sich das Team vorstellt und auf die Referenzen verweist (aber das kommt viell. mit dem Crowdfunding?).

          Welchen Part hat Andreas Baum? Die Stimmung im Netz ist nicht so toll, also schaut euch die Fehler von Krautreporter an und macht deutlich, wie ihr euch davon absetzt. Viel Erfolg.

          1. So ist die Idee: Jemanden ins Team einbinden, der die Vision teilt, mit dem die Chemie stimmt. Einen Millionen-Exit wird es bei uns nicht geben, sondern eine spannende, fair bezahlte Arbeit in einem guten Team.
            Wir gründen im August eine UG, die wird einen GF haben, aber noch kein Geld. Nach erfolgreichem Funding, wird die Genossenschaft gegründet, die dann einen Vorstand beruft, das könnte der GF der UG sein. Die Genossenschaft wird dann 100 % der Anteile an der UG übernehmen.

            Du hast Recht, wir sollten ins mal ausführlicher vorstellen.

        2. 6) …

          Vielleicht solltest DU Dir mal die Mühe machen und verfolgen, was die Akteure seit JAHREN im Audio und Videobereich, oft gemeinsam, machen, bevor Du hier mangelnde Vorleistung einforderst.

          Und, again, mach Dir erst mal klar, was das Team und ein Genossenschaftsmodell anstrebt, bevor Du auf völlig falschen Annahmen aufbauend, hier den Leuten Sachen an den Kopf wirfst.

        3. 1) Das ist ein Modell, nicht das einzige. Ich finde unser Angebot fair.
          2) Das mag sein, hängt von der Aufgabenverteilung ab.
          3) Wir gründen im August ein UG, eine Gesellschaftsform mit beschränkter Haftung. Der GF haftet Dritten gegenüber nur in bestimmten Fällen und hier ist das Risiko überschaubar, zumal wenn bis zum CF fast kein Geld im Spiel ist. https://de.wikipedia.org/wiki/GmbH-Gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrer-Haftung.
          4) Weil alle im Team in anderen Projekten bewiesen haben, dass sie halten können, was der Sender verspricht. (DLF, Dradio, Küchenradio, OpenDataCity, Lokaler, Dradio-“Breitband”, stream-team.tv etc.)
          5) Weil wir uns die richtigen Leute suchen, wo uns Kompetenzen fehlen.
          6) siehe zu 4)

          1. Zu 4): Das beweist eben grade nichts. Bei den Krautreportern waren auch viele hochkarätige Schreiber dabei. Die frage ist aber, was könnt ihr ZUSAMMEN als PROJEKT liefern, nicht allein.

    1. Danke für den Kommentar. Der Kommentar auf den ich geantwortet habe, war ja auch nicht wirklich freundlich im Ton, oder? Jedenfalls: Die Start-ups, die ich kenne, bezahlen erst dann Leute, wenn sie ein Seed-Investment oder ein Angel-Invest haben; davor arbeiten die Gründer – und Leute die in der Gründungsphase dazu kommen – in der Regel unbezahlt. Und in dieser frühen Phase befinden wir uns gerade.

      1. Mal ganz im Ernst: Ihr habt es bisher auf sage und schreibe EINEN Beitrag bei Meedia und ein paar Youtube Videos gebracht (für die sich die meisten professionellen Youtuber schämen würden). Man könnte auch sagen, kein Schwein interessiert sich für euch. Und weil ihr das jetzt auch gemerkt habt, wollt ihr, das jetzt eine fähige Person bei euch für umme einsteigt, und das Projekt rettet.

        Ihr seid nicht die Krautreporter, die mit einem nicht-Konzept eine riesige aufmerksamkeit bekommen können. Wie wäre es, wenn ihr erstmal Inhalte liefert. Also, viele hochwertige, nicht nur eins von zwei Leuten, die vor einer Backsteinmauer quatschen.

        Insgesamt sehr Berlin-typisch das Projekt: Viel quatschen, nichts tun, andere zahlen lassen.

        1. Dein Ton macht es nicht einfacher, Dir zu antworten. Du darfst nicht vergessen: Den Sender gibt es noch gar nicht. Wir sind dabei, ihn zu gründen. Wir haben jetzt ein Team aus gut 30 Leuten (Journalisten, Reporter, Moderatoren, Designer, Techniker etc.), die rechtzeitig zur Kampagne erklären werden, welche Sendungen sie wie und warum produzieren werden. Ich gehe fest davon aus, dass unser Team, die Vision eines Senders und die ersten Sendungen, die wir zur Umsetzung dieser Vision anbieten, sehr viele Leute überzeugen wird.

          1. Warum investiert ihr eigentlich kein Eigenkapital in die Vorproduktion von Inhalten? Glaubt ihr an eure eigene Idee nicht genug?
            Ob ihr irgendein Großraumbüro mit drei Mitarbeitern gefüllt habt, interessiert nicht. Die zukünftigen Inhalte würde ich gern sehen, wenigstens eine Sendung, die in MEHREREN FOLGEN bewiesen hat, dass sie funktioniert. Dafür würde ich meine Kreditkarte wieder abstauben, aber nicht für wahrscheinlich leere Versprechungen.

  2. Ich wünsche dem Sender wirklich Gelingen, aber das hier klingt leider nicht danach. Geschäftsführung in der Aufbauphase nebenbei zu betreiben halte ich für illusorisch. Zu viele Fragen offen. Ich würde Euch dringend zu einem gesonderten Crowdfunding für die Gründungsphase raten, damit ein Fachanwalt für Gesellschaftsrecht das Ganze begleiten kann. Improvisation hat ihren Charme, aber hier ist sie fehl am Platz. Wenn das Fundament nicht passt, wird das Haus einstürzen.
    Good luck!

    1. Wir haben Anwalt und Notar, die uns beraten. Zur Roadmap der Rechtsform siehe unten. Ein gesondertes Crowdfunding für die Gründung halte ich für keine gute Idee. Diese Zeit ist unser Investment.

  3. Ich denke auch dass zur Position weitere Details folgen sollten, die Punkte von Toni sind nachvollziehbar.

    Wie soll der Sender generell finanziert werden, von Genossen – warum erst ab November? Da fehlt mir die Roadmap.

    1. Der Sender soll sich finanzieren wie folgt:

      – Das Crowdfunding deckt die Kosten für den Aufbau der Infrastruktur (Studio, Website etc.) und die Produktion der ersten Sendungen für ein Jahr.
      – Während dieses Jahres müssen Abonnenten und Genossen geworben werden, die den Sender mit Beiträgen unterstützen.
      – In unserem Studio soll Platz sein für bezahlte Veranstaltungen.

      Wir werden die Genossenschaft nach erfolgreichem CF gründen, weil Gründung, Betrieb und gegebenenfalls die Abwicklung mehrere Tausend Euro kosten.

      Details zur Roadmap in Sachen Unternehmensform, UG etc. siehe weiter unten.

  4. Liebes DER SENDER-Team,

    warum soll eigentlich ein Crowdfunding stattfinden? Ihr könntet doch das erste Jahr auch aus eigener Tasche bezahlen? Das würde zumindest eure Ernsthaftigkeit dabei unterstreichen.
    Aktuell sieht das für mich eher nach: “Gebt uns mal Geld, dann machen wir vielleicht irgendwas” aus.

  5. Wünsche Euch viel Erfolg und beteilige mich gern am Funding. Weil, god damn, gute Inhalte finanziert werden müssen. Und zwar nicht von denen, die ohnehin ihre Arbeit investieren, sondern von denen, die sie konsumieren und damit von ihnen profitieren. Dass die Inhalte gut werden, darauf vertraue ich einfach aufgrund der beteiligten Personen. That simple.
    (Sollte ich mich irren, dann war es zumindest den Versuch wert. Allemal besser, als ständig nur rumzunölen und selbst nichts Neues auf die Beine zu stellen.)

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